Am Ende eines Stausees, eingebettet in bewaldetes Gelände von knapp 6.000 m², steht diese Wassermühle aus dem 16. Jahrhundert – auf halbem Weg zwischen Albi und Rodez, über eine wichtige Nord-Süd-Achse gut erreichbar, das Tal selbst nur zu Fuß, per Rad oder über das Wasser zugänglich. Ein 40 Meter hoher Wasserfall fällt direkt auf dem Grundstück; weiter flussabwärts durchquert der Viaur eine schluchtartige Passage mit Tiefen von bis zu 80 Metern.
Die Mühle bietet rund 340 m² Wohnfläche über vier Ebenen. Im Erdgeschoss liegen Mühlenraum, Werkstatt mit Grube, Kühlraum und Technikraum – der Bereich ist ausbaubereit, etwa als Atelier, Restaurant oder Wohnraum. Zwei Fenster im Boden des Mühlenraums geben den Blick frei auf den Kanal, der darunter fließt. Das Hauptgeschoss ist das eigentliche Wohngeschoss: Küche mit rustikalem Charakter, Wohnzimmer mit offenem Kamin – das originale Kaminblech trägt das Wappen Karls V. – sowie Schlafbereiche mit je eigener Atmosphäre. Ein Lastenaufzug verbindet Erd- und Hauptgeschoss.
Im Außenbereich ergänzen eine überdachte Sommerküche, ein traditioneller Brotbackofen mit Kuppel von über zwei Metern und ein Pizzaofen auf der Flussterrasse das Anwesen.
Die technische Infrastruktur umfasst Öl- und Holzzentralheizung, Anschluss an das öffentliche Stromnetz, Trinkwasser über einen 12 Meter tiefen Bohrbrunnen, eine Abwasseraufbereitungsanlage sowie Internetanschluss mit internem Kabelnetzwerk. Das Potenzial zur Eigenstromerzeugung über Wasserkraft ist vorhanden.
Der Wasserfall ist eine geografische Besonderheit und in dieser Form ein äusserst seltenes Merkmal einer Liegenschaft. Er fällt direkt auf den privaten Grund und verleiht dem Objekt eine natürliche Aura, die durch kein Bauwerk nachgeahmt werden kann.
Die Region Ségala, bekannt für ihre Hügel und das kulturelle Erbe rund um Toulouse-Lautrec und Albi, bietet ein dichtes Netz an Wanderwegen, die Weinregion Gaillac in unmittelbarer Nähe sowie den Zugang zum Plateau de l'Aubrac.