Kulturdenkmal in der „französischen Toskana"
Inmitten der sanften Hügellandschaft des Gers, einer Region, die für ihre landschaftliche Schönheit oft mit der Toskana verglichen wird, erhebt sich ein imposantes Schlossensemble aus dem 19. Jahrhundert. Das als Monument Historique klassifizierte Anwesen vereint auf 7,6 Hektar ein herrschaftliches Hauptgebäude, eine neugotische Kapelle, weitläufige Nebengebäude, parkähnliche Gärten, Waldflächen und einen malerischen Weiher.
Architektonische Meisterleistung mit historischer Tiefe
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Im Laufe der Jahrzehnte erweitert und umgestaltet, erhielt das Anwesen Mitte des 19. Jahrhunderts seine heutige Gestalt. Die Architektur verbindet Elemente der Renaissance – erkennbar an den großzügigen Fensteröffnungen, die die Fassaden rhythmisieren – mit mittelalterlich anmutenden Rundtürmen und Erkern. Die neugotische Kapelle komplettiert das historische Ensemble und zeugt vom religiösen Leben vergangener Epochen.
Prachtvolle Empfangsräume von außergewöhnlicher Qualität
Das Hauptgebäude bietet eine Gesamtfläche von über 2.000 Quadratmetern. Bereits die zentrale Eingangshalle mit ihren Terrakottafliesen und der Holztäfelung setzt einen eindrucksvollen Akzent. Von hier aus erschließen sich die repräsentativen Räumlichkeiten:
Der große Empfangssaal erstreckt sich über 90 Quadratmeter und beeindruckt mit monumentalem Kamin, Eichenparkett und kunstvoller Kassettendecke. Ihm zur Seite steht ein zweiter Festsaal gleicher Größe mit französischen Decken, dessen Ausstattung mit geschnitzten Säulen, edler Täfelung und historischen Wandteppichen an die Gründerfamilien des Schlosses erinnert. Dieser Raum öffnet sich über eine elegante Freitreppe zum Park und dient als repräsentativer Zweiteingang. Die zahlreichen Fenster durchfluten die Räume mit Tageslicht, während die über fünf Meter hohen Decken ein Gefühl von Weite und Großzügigkeit vermitteln.
Ein weiterer 45 Quadratmeter großer Salon mit vollständiger Holzvertäfelung rundet die Enfilade der Empfangsräume ab. Die historische Küche bewahrt authentische Elemente aus dem 18. Jahrhundert: Steinböden, ein imposanter Kamin und teilweise sichtbares Mauerwerk erinnern an die ursprüngliche Nutzung.
Wohnbereiche mit Entwicklungspotenzial
Im westlichen Privatflügel haben die gegenwärtigen Eigentümer eine 102 Quadratmeter große Wohnung mit zwei Schlafzimmern, Wohnbereich, Küche und Bad eingerichtet. Ein kürzlich renoviertes zusätzliches Zimmer kann entweder an diese Wohnung angeschlossen oder separat genutzt werden. Zwei weitere Wohneinheiten von 100 und 120 Quadratmetern harren noch ihrer Restaurierung. Weinkeller, Atelierräume und diverse Nebenräume bieten zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten.
Die zentrale Treppe führt in die oberen Geschosse, wo sich hauptsächlich Schlafzimmer befinden, von denen einige bereits renoviert wurden. Besonders bemerkenswert ist die Bibliothek, die sich über drei Räume und 150 Quadratmeter erstreckt und mit historischem Buchbestand ausgestattet ist.
Ein Park von außergewöhnlicher Vielfalt
Der über sieben Hektar große Landschaftspark gliedert sich in verschiedene gestaltete Bereiche: gepflegte Gartenanlagen mit vielfältigem Baumbestand, ein Nutzgarten, Waldbereiche und ein idyllischer Teich schaffen ein harmonisches Gesamtbild. Zwei Brunnen sichern die Bewässerung der Gartenanlagen.
Die Nebengebäude mit ihren charakteristischen Rundtürmen bilden eine architektonische Einheit mit dem Haupthaus. Sie umfassen eine ehemalige Orangerie, ein traditionelles Bauernhaus, Remisen, historische Weinkeller und vielseitig nutzbare Räumlichkeiten.
Außergewöhnliches Potenzial für anspruchsvolle Projekte
Das Anwesen bietet ideale Voraussetzungen für ambitionierte Event- oder Hotelprojekte. Zwar wurden bereits bedeutende Renovierungsarbeiten durchgeführt, doch eröffnet eine umfassende Restaurierung die Möglichkeit, das Schloss in seinem originalen Glanz erstrahlen zu lassen.
Die Lage verbindet ländliche Zurückgezogenheit mit guter Erreichbarkeit: abseits der Hauptverkehrsadern gelegen, ist das Anwesen dennoch nur 50 Minuten vom internationalen Flughafen Tarbes, 35 Minuten von Auch und knapp zwei Stunden vom internationalen Flughafen Toulouse entfernt.
Ein Kulturdenkmal für Liebhaber historischer Architektur und Investoren mit Vision für exklusive Hospitality-Projekte.