Als "Monument Historique" eingetragene Burganlage mit Ursprüngen vom 11. bis 18. Jahrhundert. Die Gesamtfläche beträgt rund 821 m², davon etwa 401 m² Wohnfläche. Die Burg wurde teilweise restauriert, das Grundstück erstreckt sich über 7,11 Hektar zusammenhängendes Land. Standort in der Corrèze, nördlich von Brive-la-Gaillarde, am Tor zur Dordogne, in einer ruhigen und ungestörten Umgebung.
Die Anlage liegt auf einem Felsvorsprung und besteht aus einem herrschaftlichen Wohngebäude, einem Donjon mit ehemaligen Stallungen und Gewölbekeller, einem quadratischen Turm sowie den Überresten einer Kapelle mit Krypta. Eine umlaufende Mauer zeichnet noch heute die mittelalterliche Struktur der einstigen Festung nach.
Das Hauptgebäude bietet drei Ebenen mit jeweils rund 183 m² Fläche. Das oberste Geschoss dient als Dachboden. Im Wohnbereich sind ein Wohnzimmer, eine Küche, vier Schlafzimmer, ein Badezimmer und ein Duschbad sowie eine Terrasse im Obergeschoss vorhanden. Auf der Ebene des Eingangsbereichs sind vier weitere Schlafzimmer, die noch renoviert werden können. Ein uneinsehbarer Garten ist vorhanden.
Geschichte und Architektur
Aufgrund seiner strategisch günstigen Lage wurde der Standort bereits in keltischer Zeit als Oppidum genutzt. Vor dem Jahr 1000 entstand hier eine erste hölzerne Befestigung, die im 11. Jahrhundert zu einer feudalen Festung mit vierstöckigem Turm, Gewölbekellern und massiven Befestigungsmauern ausgebaut wurde.
Während des Hundertjährigen Krieges schwer beschädigt, wurde die Anlage im 15. Jahrhundert als herrschaftlicher Wohnsitz mit Kapelle und gotischen Elementen neu errichtet. Ein Brand im 17. Jahrhundert führte zu weiteren Zerstörungen, bevor das Schloss im 18. Jahrhundert in seiner heutigen Form rekonstruiert wurde.
Das Anwesen, ehemals Sitz einer Vizegrafschaft, beherbergte im Laufe der Zeit bedeutende Gäste, darunter Persönlichkeiten aus dem Umfeld des Marschalls von Turenne.