Naturstein-Stadthaus in der Altstadt von Manduria (Provinz Tarent) mit Merkmalen der bürgerlichen Herrenhäuser des 18. Jahrhunderts: Steingewölbe, Kamine in vielen Räumen, ein kleiner Innengarten und Dachterrassen. Über dem Eingang steht die lateinische Inschrift «Deus meus et Dominus meus» („Mein Gott und mein Herr“).
Es handelt sich um ein Sanierungsprojekt, das als Hauptwohnsitz, Feriendomizil oder kleine Gästepension genutzt werden kann.
Bauweise
Massives Natursteinmauerwerk aus behauenen Quadern, Gewölbedecken Ebenen: überwiegend Erdgeschoss, auf mehreren Niveaus mit Steintreppen Außenflächen: kleiner, von Mauern umschlossener Innengarten, Dachterrassen Zustand: Kernsanierung erforderlich Wohnfläche und Grundrisse: werden derzeit von einem Vermessungstechniker neu aufgenommen
Die Räume zeigen eine bemerkenswert vollständige historische Bausubstanz: Tonnengewölbe aus behauenem Stein, Kreuz- und Sterngewölbe (eines davon mit verziertem Schlussstein), Rund- und Spitzbögen, in die dicken Mauern eingelassene Nischen sowie gemauerte Steinbänke entlang der Wände.
Der hohe Hauptsaal ist in Sichtstein ausgeführt und von einem profilierten Gesims umlaufen. Ein großes Fenster mit Eisengitter und Holzläden, erreichbar über eine gestufte Steinbank, bringt Licht in den Raum; ein Rundbogentor und mehrere Durchgänge führen in die angrenzenden Zimmer. Viele Räume verfügen über einen Kamin, teils mit steinernem Sturz, teils mit gemauerter Rauchhaube. Ein Raum trägt noch Reste eines alten himmelblauen Anstrichs, mit Wandnischen und einer gewölbten Feuerstelle.
Ein großes zweiflügeliges Holztor öffnet sich in einen gewölbten Raum, von dem eine Steintreppe nach oben und eine Bogenöffnung auf eine tiefer gelegene Ebene führt. Zahlreiche originale Steinquader lagern vor Ort und können bei der Sanierung wiederverwendet werden.
Sanierungsumfang
Putz, Böden, Fenster und Türen sowie die gesamte Haustechnik (Elektrik, Wasser, Heizung) sind neu herzustellen; einige Wände zeigen Feuchtigkeits- und Rußspuren. Bei der Planung bietet sich an, moderne Standards von Anfang an mitzudenken, etwa Wärmepumpe, effiziente Fenster und eine auf die dicken Steinmauern abgestimmte Dämmung. Die Arbeiten sind im Rahmen der Vorgaben für das historische Zentrum zu planen.
Der Innengarten ist ringsum von hohen Steinmauern umgeben und damit geschützt und uneinsehbar; derzeit ist er verwildert. Über Steinstufen gelangt man auf die Dachterrassen mit gemauerten Brüstungen und alten Schornsteinen, mit Blick über die Dächer der Altstadt.
Nach der Sanierung ist sowohl die Eigennutzung als auch eine Nutzung als kleine Gästepension denkbar: In der Altstadt von Manduria werden bereits mehrere restaurierte historische Häuser als B&B oder Ferienunterkunft betrieben, getragen von der Nachfrage an der ionischen Küste.
Entfernungen mit dem PKW
- Sandstrände von San Pietro in Bevagna 15 Minuten (12 km)
- Tarent 40 Minuten
- Lecce 50 Minuten
- Flughafen Brindisi 50 Minuten
- Plätze, Kirchen und Weinbars der Altstadt sind zu Fuß erreichbar