Lage und verkehrliche Einbindung
An der Landesgrenze zwischen Mecklenburg und Brandenburg, rund 7 km südwestlich von Meyenburg, liegt das ehemalige Gutsdorf Frehne. Die Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz ist ausgesprochen günstig: Die Autobahn A24 ist über die Anschlussstelle Meyenburg in etwa fünf Minuten erreichbar. Berlin und Hamburg lassen sich jeweils in rund 1,5 Stunden Fahrzeit erreichen.
Die Lage verbindet den ländlich geprägten Raum der Prignitz mit einer hervorragenden Erreichbarkeit der Metropolräume und eignet sich insbesondere für Nutzungen, bei denen eine schnelle verkehrliche Anbindung eine zentrale Rolle spielt.
Historische Einordnung des Gutes
Frehne wurde erstmals im Jahr 1275 urkundlich erwähnt. Ursprünglich waren mehrere in der Prignitz begüterte Adelsgeschlechter anteilig am Dorf beteiligt, bis das Gut Mitte des 17. Jahrhunderts in den alleinigen Besitz der Familie von Graevenitz überging. Diese blieb Eigentümer des rund 739 ha großen Gutes bis zur Bodenreform im Jahr 1945.
Das Herrenhaus des Gutes ist erhalten, gehört jedoch nicht zum hier angebotenen Objekt. Zum Verkaufsumfang zählen ausschließlich Teile der ehemaligen Wirtschaftsflächen und -gebäude des historischen Gutes.
Baulicher Bestand der Wirtschaftsgebäude
Die zum Teil noch vorhandenen Wirtschaftsgebäude des Gutes wurden überwiegend um die Jahrhundertwende sowie in den Jahren um 1920 errichtet. Es handelt sich um charaktervolle Backsteinbauten, darunter ehemalige Stallanlagen sowie Gebäude der früheren Brauerei und Brennerei.
Die historische Bausubstanz bietet eine authentische Ausgangslage für denkmalgerechte Sanierungsprojekte. Der Bestand verfügt über eine klare historische Struktur und Kubatur, die als wertvolle Grundlage für eine kreative Umnutzung oder – abhängig von den jeweiligen Konzepten – auch für eine behutsame Neuordnung dienen kann.
Grundstück und Verkaufsumfang
Zum Verkauf steht ein rund 18.999 m² großes, zusammenhängendes Grundstück mit den beschriebenen historischen Wirtschaftsgebäuden. Die Flächen sind gut erschließbar und liegen in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Dorfstruktur.
Die Eigentumsverhältnisse sind privat; das sanierungsbedürftige Objekt ermöglicht eine flexible Projektentwicklung nach individuellen Vorstellungen.
Nutzungsperspektiven
Die verkehrsgünstige Lage mit direkter Nähe zur A24 eröffnet ein breites Spektrum möglicher Nutzungen. Vorstellbar sind – vorbehaltlich der planungsrechtlichen Prüfung – gewerbliche Nutzungen, handwerkliche Betriebe, Lager- oder Logistikflächen sowie standortbezogene Konzepte, die von der Lage zwischen Berlin und Hamburg profitieren.
Ebenso denkbar sind Nutzungen, die den historischen Charakter der Wirtschaftsgebäude aufgreifen und in zeitgemäße Funktionszusammenhänge überführen. Die Größe des Grundstücks erlaubt dabei sowohl eine zusammenhängende Entwicklung als auch eine abschnittsweise Umsetzung – ideal für Investoren mit Weitblick und Gespür für historische Bausubstanz.