La Filanda war ursprünglich eine Seidenfabrik und wurde in den 1960er-Jahren zur Wohnresidenz umgebaut. Die ältesten Gebäudeteile stammen vermutlich vom Ende des 17. Jahrhunderts und sind auf Karten aus dem Jahr 1720 verzeichnet. Die neueren Teile entstanden zwischen 1847 und 1860. Von 1860 bis 1932 produzierte La Filanda durchgehend Seidenfaden.
Das Gebäude umfasst rund 800 m² und liegt direkt am See. Die Hauptvilla verfügt über einen Aufzug, mehrere Eingänge und mehrere Kamine, einer davon direkt am großen Schornstein im Garten. Im Hauptgebäude befinden sich zwei Wohnzimmer, ein Esszimmer, eine Essküche, drei Schlafzimmer, drei Bäder und ein Arbeitszimmer. Alle Räume grenzen an eine Loggia zum See, die auch über einen privaten Steg vom Wasser aus erreichbar ist.
Vom Obergeschoss führt der Zugang zum Garten mit dem 2020 errichteten Pool am See. Das Obergeschoss umfasst zudem einen 200 m² großen Festsaal mit Seeblick.
Ein Aufzug verbindet die Hauptvilla und die Garage mit einem weiteren, rund 900 m² großen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, in dem früher die Familien der Seidenspinnerinnen lebten. Dieses Gebäude mit mehreren Balkonen und Blick auf den kleinen Hafen des Dorfes wurde kürzlich renoviert und in zehn Ferienwohnungen unterteilt, die derzeit vermietet werden.
Die Gesamtanlage liegt im historischen Zentrum von Brienno, einem Dorf keltischen Ursprungs am Westufer des Comer Sees, unweit von Laglio.